Das Warten auf die Tage

Das war ja klar.

Ein Leben lang hat man einen schönen, regelmäßigen Zyklus, konnte quasi den Wecker danach stellen, aber wenn es drauf ankommt, ist kein Verlass.

Es ist April – April!

April – Frühling, Ostern, Tulpen und der letzte Zyklus vor dem richtigen Start. Abhängig davon soll der erste Termin beim Reproduktionsmediziner vereinbart werden. Schon vor Wochen habe ich, vor Selbstvertrauen nur so strotzend, einen Termin mit der Arzthelferin ausgemacht. Die kompetente, erfahrene Mitarbeiterin am Telefon wies mich freundlich daraufhin, dass ich sehr gerne zunächst den April abwarten könnte, um mich dann nochmals zu melden.

„Nein, nein, das ist nicht nötig. Auf meinen Zyklus ist verlass!“ flötete ich noch ganz selbstsicher ins Telefon und nun haben wir den Salat. Ich warte Tag für Tag auf meine Tage, habe gefühlt schon zehn negative Schwangerschaftstests (Nicht, dass es bei all den Spätdiensten überhaupt technisch möglich gewesen wäre.) über mich ergehen lasse und übe im Geiste meinen Anruf bei der kompetenten Dame, um kleinlaut den Termin zu verlegen. Nicht, dass das den vermeintlichen Stresspegel senken würde.

Keiner hat behauptet, dass es einfach wird…

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