Wo habe ich nur meinen Kopf gelassen

Heute war die abschließende Vorsorgeuntersuchung bei meinem Gynäkologen. Da ich mal wieder spät dran war, hatten die freundlichen Arzthelferinnen noch genau einen Termin frei.

Donnerstag, 27.04. um 8:30 Uhr.

Brav trug ich also letzte Woche Zeit und Ort mit entsprechender Erinnerung in meinem Kalender ein und speicherte in meinem Kopf Donnerstag, 10 Uhr. Fatal!

Gestern ploppte eine entsprechende Erinnerung in meinem Display auf, doch weil ich mir mal wieder SO sicher war, wunderte ich mich nur kurz, stellte jedoch meine im Gedächtnis gespeicherten 10 Uhr nicht eine Sekunde in Frage. Heute folgte sogleich die Überraschung. Freudig strahlend betrat ich um 09:40 Uhr die Praxis.

„Moin, Offer, ich habe um 10 Uhr einen Termin, bin aber VIEL zu früh.“

„Nein, sind Sie nicht. Ihr Termin war um 08:30 Uhr.“ entgegnete die Arzthelferin freundlich bestimmt.

Kurz wollte ich noch protestieren und tippte aufgeregt auf meinem Telefon. Doch da stand es schwarz auf weiß, 27.04. um 8:30 Uhr. Wo habe ich nur meinen Kopf gelassen!

Diese vielen Arzttermine in den letzten Wochen und Monaten überfordern mich leicht. Obwohl – vielleicht sollte ich einfach anfangen meinem Kalender zu vertrauen. Es ist schon interessant wie schnell sich die Dinge ändern. Bis vor einem halben Jahr war ich bei den entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen und vielleicht noch ein/zwei Mal beim Hausarzt für Impfungen oder weil ich wirklich krank war.

Derzeit sitze ich gefühlt wöchentlich beim Arzt – Gynäkologie hier, Humangenetik da, zwischendurch nochmal beim Reproduktionsmediziner und beim Hausarzt vorbei.

So kann man seine freien Tage auch füllen!;)

Nicht, dass ich mich nicht gerne in Arztpraxen und Krankenhäusern aufhalte. Berufsbedingt lässt sich das wohl kaum vermeiden. Jedoch kann ich Euch nun sicher sagen – ich fühle mich auf der anderen Seite des „Tresens“ deutlich wohler.

Aber ich möchte mich nicht beschweren, es gibt deutlich schlimmere und unangenehmere Gründe, weshalb man seine Zeit beim Arzt verbringt. Die Hauptsache ist doch, dass heute alles super aussah und in ein paar Wochen der Ärtzemarathon hoffentlich vorbei ist. Ich freue mich schon wieder auf der anderen Seite des „Tresens“ zu stehen!

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