U wie Ursachen

Und mal wieder etwas Theorie am Rande… U wie Ursachen

Weibliche Ursachen

Gestörte Eizellreifung

  • primäre Ovarialinsuffizienz mit Störung der ovariellen Funktion – Die Eierstöcke können ihrer Aufgabe, der Eizellreifung, nicht nachkommen
    • polyzystisches Ovarialsyndrom – Stoffwechselstörung mit multiplen Eierstockzysten und teilweise fehlenden Eisprüngen
    • genetische Syndromen mit schwach / unterentwickelten Eierstöcken
    • unempfindliche Eierstöcke
    • Ovarial-Endometriose – Gebärmutterschleimhaut befindet sich an den Eierstöcken
    • Tumore an den Eierstöcken
    • Schädigung der Eierstöcke, z.Bsp. durch Bestrahlung
  • sekundäre Ovarialinsuffizienz durch Mangel an hormoneller Stimulation
    • Hunger
    • Magersucht
    • Hochleistungssport
    • psychischer Stress
    • Tumore
    • Infektionen
    • verschiedene Syndrome und Überproduktion von Hormonen
    • Gelbkörperschwäche

Gestörter Transport der Eizelle

  • eingeschränkte Beweglichkeit der Eileiter
  • Eileiterverschluss, z.Bsp. nach Entzündungen, Infektionen (durch Chlamydien oder Gonokokken)
  • Endometriose in den Eileitern

Veränderungen /  Fehlbildungen der Gebärmutter

  • Gebärmutterfehlbildungen
  • Uterusmyome – gutartige Tumore in der Gebärmutter
  • Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut, z.Bsp. Narben, verminderte Sensitivität auf Hormone
  • Veränderungen am Gebärmutterhals (Zervix), z.Bsp. Verletzungen, falsche Zusammensetzung / mangelhafte Bildung des Zervixschleims

andere Ursachen

  • Antikörper gegen Spermien 

Männliche Ursachen

Erkrankungen des Hodens oder der Samenwege

  • Hoden
    • Verletzungen
    • Infektionen
    • Hodenschädigung, z.Bsp. durch Medikamente, Bestrahlung
    • Tumore
    • Kryptorchismus, Maldescensus testis – Fehlposition des Hodens
    • Varikozele – Erweiterung der Venen im Hoden und dadurch Größenzunahme des Hodens
    • Hydrozele – Flüssigkeitsansammlung zwischen Hodenhüllen und dadurch Schwellung des Hodens
  • Samenwege
    • Verengung durch Entzündungen / Infektionen
    • beidseitiger Leistenbruch
    • Unterentwicklung des Samenleiters, z.Bsp. durch Erbkrankheiten

Fehlfunktion der Spermien

  • fehlende Beweglichkeit der Spermiengeißel („Schwanz“)
  • Reifungsdefekt
    • OAT-Syndrom (Oligoasthenoteratozoospermie) – Im Ejakulat finden sich zu wenig Spermien bzw. die Spermienkonzentration ist zu gering (Oligozoospermie), zu wenig Spermien haben eine Vorwärtsbewegung (Asthenozoospermie) und es findet sich eine verminderte Anzahl morphologisch normaler Spermien (Teratozoospermie)

endokrine Ursachen

  • gestörte Testosteronproduktion in den Hoden
  • Störung der Freisetzung von Hormonen

Sexuelle Störungen

  • vorzeitige, retrograde oder ausbleibende Ejakulation
  • erektile Dysfunktion

genetische Ursachen

  • Chromosomenveränderungen, z.Bsp. Klinefelter-Syndrom, Pseudohermaphroditismus, Prader-Willi-Syndrom, Adrenogenitales Syndrom

Ursache beider Geschlechter

  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • Adipositas
  • Medikamente
  • Alkohol – und Nikotinabusus
  • verschiedene chronische Erkrankungen

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