Tag 16 – Eiertanz

Der Eiertanz macht sich so langsam bemerkbar.

Seit heute zwickt und zieht es in meinem Unterbauch. Vor allem die rechte Seite ruft sich in regelmäßigen Abständen in Erinnerung.

Wir Damen neigen ja dazu jedes Anzeichen genauestens zu analysieren, zu interpretieren und zu werten.  Da ich einen heiden Respekt vor einer Überstimulation und den damit verbundenen möglichen Komplikationen habe, läutet bei mir schon das ein oder andere Alarmglöckchen.

Ja, Glöckchen, noch keine Glocke – nur eine ganz klitzekleine, mit einem schönen hellen Tönchen. Es klingt wie Weihnachten, wenn die Eltern zur Bescherung läuten oder wie die Ziegen bei Heidi auf der Alm oder die kleinen Glöckchen am Pferdeschlitten. Das ein oder andere Mal habe mich heute dabei ertappt, wie ich in mich hinein gehört habe, ob die Schmerzen stärker geworden sind, mir übel ist und Henning und ich uns gleich in der Notaufnahme wiederfinden. Jetzt gibt es aber erstmal Vanilleeis mit Erdbeeren!

Morgen ist zum Glück der erste Ultraschall und eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass dort unten gerade „nur“ ein großer Eiertanz aufgeführt wird und uns eine super Ausbeute erwartet.

Das will ich aber hoffen!

Doch dann, in stillen Momenten, höre ich ganz leise wieder das Glöckchen…

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