Da sind wir wieder. 

Heute oder besser gesagt gestern nahmen wir mal wieder in der Praxis für Reproduktionsmedizin platz. Wie damals, vor gut einem halben Jahr, nur ein wenig schlauer. So fühlt man sich fast ein bisschen wie ein alter Hase und dennoch ist es immer wieder aufregend.

Es war ziemlich schnell klar, dass man nicht sagen kann, warum es nicht klappte. Die Voraussetzungen sind super, der Verlauf optimal, die Blutwerte waren immer sehr gut und die Eizellentwicklung hätte nicht besser sein können. Aber das ß-HCG, also das Schwangerschafthormon, stieg nicht an, kein bisschen. Laut Ärztin hatten wir einfach Pech, die Statistik wurde bestätigt. Die Schwangerschaftrate liegt nun mal nur bei ca 30% pro Versuch. Weiterlesen

Tag 42 – negativ

Heute ist Tag 42 unserer 1. ICSI, Tag 14 nach Transfer.

Recht früh habe ich mich auf den Weg zur Praxis gemacht. Vielleicht vorerst zum letzten Mal Blutabnehmen. Um 13 Uhr sollten wir anrufen, um das Ergebnis zu erfragen.

Gesagt getan.

In den letzten Tagen fühlte es sich alles ein bisschen an, wie nach den schriftlichen Prüfungen und die Wartezeit auf den Brief mit dem Ergebnis. Mal hat man ein gutes, mal ein weniger gutes Gefühl.

Um 13 Uhr teilte mir die Arzthelferin mit, dass der Bluttest leider negativ war und wir es erneut versuchen müssen. Glücklicherweise hatte ich morgens schon einen Termin zur abschließenden Besprechung vereinbart, sonst hätten wir bis Ende Juli warten müssen.

Jetzt kann ich es Euch ja sagen. Henning und mir kribbelte Weiterlesen

Tag 39 – Warten, warten, warten

Ich bin ehrlich, das Warten gehört nicht zu meinen Spezialdisziplinen.

Als Kind zählte ich die Tage bis zum Geburtstag und Weihnachten. War der Tag da, sprang ich ab morgens 4:30 Uhr, ganz zur Freude meiner Eltern, durch die Wohnung und konnte es kaum erwarten. Dies hat sich glücklicherweise mit der Zeit gelegt. Ich zähle noch immer die Tage bis Weihnachten, aber schlafe mittlerweile länger und meine Schwester übernimmt den Part der ungeduldigen.

Trotzdem besteht das Leben aus warten. Warten auf die Bahn, warten auf den Sommer, Winter, Herbst und Frühling, warten an der Kasse im Supermarkt – ich könnte diese Liste unendlich fortführen. Wir warten eigentlich ständig und überall. Aber das Warten zählt weiterhin nicht zu meinen Stärken.

Ich kann dennoch stolz behaupten, dass ich in den letzten Tagen nicht kopflos durch die Gegend gerannt bin. Weiterlesen

Tag 35 – Werte, Werte, Werte

Heute stand mal wieder eine Blutentnahme auf dem Plan. Lief alles wie geschmiert.

Mittags konnte ich in der Praxis anrufen und bekam die Info, dass ich einfach so weitermachen soll. Die Werte sehen gut aus!

Bei den ganzen Pickeln und trockenen Stellen im Gesicht, erwartete ich ehrlich gesagt auch nichts anderes. Weiterlesen

Tag 32 – Da ist sie wieder weg

So schnell wie sie gekommen ist, ist sie auch wieder weg – die Beule.

Seit gestern hat mein Bauchumfang deutlich abgenommen und ich fühle mich definitiv besser. Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass ich mich jemals so sehr darüber freuen werde meinen Bauch einziehen zu können. Eine Wonne ist das! Auch die Beule wurde in den letzten 48 Stunden immer kleiner und jetzt ist sie schon nicht mehr zu sehen. Vielleicht zieht und drückt es dort immer noch ein bisschen, aber nicht der Rede wert.

Ein sensationeller Nebeneffekt der letzten zwei Tage Weiterlesen

Tag 30 – Huch, eine Beule

Ursprünglich hatte ich heute geplant eine Runde Wellness bei der Kosmetik einzulegen. Denkste!

Kurz bevor ich mich auf den Weg machte, fiel mir eine Beule oberhalb des Schambeins auf. Huch, was ist denn das? Das Ding da war weich, tat nicht sonderlich weh, war etwas unangenehm und bildete sich nur im Stehen. Weiterlesen

Tag 29 – Morula und Blastula machen es sich gemütlich

Es war wohl doch ein bisschen ruhig hier in den letzten Tagen. Das wird sich nun wieder ändern.

Seit gestern ist die nächste Etappe geschafft. Um 11:30 Uhr ging es los.

Das ganze dauerte tatsächlich nur 5 Minuten, dann waren sie drin. Henning war bei allem dabei und das war wirklich schön! Zunächst haben wir ein Foto von den beiden – wie die Ärztin sie nannte – bekommen. Tolle Idee! Danach hieß es Platz nehmen. Weiterlesen