Tag 29 – Morula und Blastula machen es sich gemütlich

Es war wohl doch ein bisschen ruhig hier in den letzten Tagen. Das wird sich nun wieder ändern.

Seit gestern ist die nächste Etappe geschafft. Um 11:30 Uhr ging es los.

Das ganze dauerte tatsächlich nur 5 Minuten, dann waren sie drin. Henning war bei allem dabei und das war wirklich schön! Zunächst haben wir ein Foto von den beiden – wie die Ärztin sie nannte – bekommen. Tolle Idee! Danach hieß es Platz nehmen. Mittels Ultraschall wurde der richtige Ort lokalisiert und mit Hilfe eines kleinen Schlauchs konnten die Eizellen in der Gebärmutter platziert werden.

Ich konnte direkt wieder aufstehen und losgehen. Nein, die fallen nicht raus!

Zum Abschied gab es neue Medikamente. Spritzen, Gel, Tabletten, Pulver – meine Liste ist länger als von vielen Rentnern in unserer Notaufnahmen. Jetzt hängt an unserem Kühlschrank ein großer Medikamentenplan zum Abhaken. Sonst geht hier wirklich noch etwas schief!

Auf dem Plan stehen die üblichen Verdächtigen wie Folsäure und Vitamine, dazu Magnesium. Außerdem ASS. Dazu kommt alle zwei Tage eine Spritze mit Progesteron und täglich Progesteron-Gel zur Unterstützung der Einnistung. Zum Abschluss gibt es morgens und abends jeweils 2 Tabletten Estradiol zur weiteren Unterstützung.

Nächsten Dienstag wird das nächste Mal Blut abgenommen, um zu schauen, ob die Medikamente hoch genug dosiert wurden. Eine Woche später steht der Höhepunkt an. Spannend, spannend ist das alles!

Theoretisch – hier ist ja sehr viel Theorie dabei – könnte ich jetzt alles machen und müsste auf nichts achten. Aber eben nur theoretisch… Meine Eierstöcke machen noch ganz schön ramba zamba und sind ziemlich groß, deshalb habe ich immer noch Sportverbot und soll langsam machen. Was soll`s.

Nun aber zu Morula und Blastuöa. So nennt man Entwicklungsstadien in der Embryogenese. Die Eizellen teilen sich und durchlaufen verschiedene Entwicklungsstufen. Von einer Morula (Maulbeere) spricht man ungefähr am Tag 4 nach der Befruchtung. Sie besteht aus ca 16 bis 32 Zellen. Daraus entwickelt sich eine  Blastula und später eine Blastozyste (Blasenkeim). Die beiden werden es sich nun hoffentlich bei uns gemütlich machen.

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