Tag 30 – Huch, eine Beule

Ursprünglich hatte ich heute geplant eine Runde Wellness bei der Kosmetik einzulegen. Denkste!

Kurz bevor ich mich auf den Weg machte, fiel mir eine Beule oberhalb des Schambeins auf. Huch, was ist denn das? Das Ding da war weich, tat nicht sonderlich weh, war etwas unangenehm und bildete sich nur im Stehen.Ich hatte das Gefühl, dass die Beule sich mit Flüssigkeit füllte, die hin und her geschoben werden konnte.

Oh nein, dachte ich im ersten Moment – ein Leistenbruch hat mir gerade noch gefehlt! Aber dann kramte ich mein gesamtes chirurgisches Halbwissen aus dem Studium hervor und überzeugte mich davon, dass es A) die falsche Stelle ist, B) zu groß wäre und C) nicht die typischen Untersuchungsmuster aufweist.

Ich rief, nun doch ein wenig beunruhigt, bei der Reproduktionsmedizin an und nach einigen Diskussionen, durfte ich mich in der Praxis vorstellen.

Das Ende vom Lied – So richtig sicher sind wir uns immer noch nicht. Ein Leistenbruch sollte es nicht sein.

Da ich doch eine leichte Überstimulation habe, die Eierstöcke immer noch ziemlich wüst aussehen und sich etwas Flüssigkeit im Unterbauch gesammelt hat, vermuten wir, dass der Druck dort unten recht hoch ist. Dadurch wird beim Stehen wahrscheinlich Flüssigkeit in den Bereich gedrückt und plopp, dann ist die Beule da.

Jetzt heißt es noch mehr schonen, nicht unnötig irgendwo „rumhampeln“ – wie die Ärztin es so schön nannte – und überwiegend liegen.

Ein Glück, dass noch genügend ungelesene Bücher auf mich warten, die Serienwelt viel zu bieten hat und dann gibt es da ja auch noch die Doktorarbeit…

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